Das Hohenloher Land zeichnet sich durch eine reiche Artenvielfalt aus. Gründe dafür sind die unterschiedlichen Lebensräume und klimatischen Unterschiede in der Region sowie der Umstand, dass der Mensch hier noch nicht in jeden Winkel vorgedrungen ist. So gehören die Weinberge bei Öhringen zu den wärmsten Gegenden in Baden-Württemberg, während manche Winkel im tiefsten Hohenlohe auch als Schwäbisch-Sibirien bezeichnet werden.
Im Hohenloher Land gibt es viele Naturschutz-, Vogel- und Landschaftsschutzgebiete sowie Naturdenkmäler. Zu den bekanntesten Naturschutzgebieten zählen unter anderem das Brettachtal im Hohenlohekreis, das Untere Bühlertal und das Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg im Kreis Schwäbisch Hall.
Sieben Landschaftsformen
Grundsätzlich wird das Hohenloher Land durch folgende Landschaftsformen charakterisiert: Die durch die beiden Flüsse Kocher und Jagst und den Muschelkalk tief eingekerbten Täler, die Keuperberge, die Bergrücken des Schwäbisch-Fränkischen Waldes und der Frankenhöhe.
Insgesamt unterscheidet man heutzutage zwischen sieben Landschaftsformen der Region Hohenlohe: Blaufeldener-Gerabronner Platte, Ellwanger Berge, Frankenhöhe, Hohenloher-Haller Ebene, Kocher-Jagst-Ebene, Limpurger Land und Schwäbisch-Fränkischer Wald. Spezielle Lebensräume im Hohenloher Land bilden u.a. Streuobstwiesen, Steinbrüche/-halden, Bachklingen, Feuchtwiesen, Heideflächen sowie Weinberge.



