Flora
Zu den ersten Frühlingsboten im Hohenloher Land zählen das Buschwindröschen und der Winterling - zusammen mit weiteren Frühblühern wie dem Bärlauch, dem Blaustern oder dem Leberblümchen verwandeln sie karge Waldböden in bunte Farbteppiche. An sonnigen Hängen im Kochertal blüht an den ersten sonnigen Märztagen die geschützte Küchenschelle.
Seltene Pflanzen auf nassen Wiesen
Am Waldrand und auf feuchten Wiesen der Hohenloher-Haller-Ebene lassen sich noch selten gewordene Blumen wie die Trollblume, das Echte Tausendgüldenkraut oder das Breitblättrige Knabenkraut entdecken. Die Sumpfdotterblume und die Bachnelkenwurz ist ebenfalls auf feuchte Standorte angewiesen.
Der Rasen ist mager, aber dennoch üppig
Die Mager- und Halbtrockenrasen in der Region sind in den warmen Monaten besonders farbenprächtig. Bunte Blumen wie die Golddistel, Karthäusernelke oder der Wiesensalbei wachsen hier. Sehr selten ist der Frühlingsenzian geworden.
Weitere botanische Raritäten im Hohenloher Land:
- Türkenbundlilie
- Purpur-Knabenkraut
- Weißes und Rotes Waldvögelein
- Schachbrettblume
- Graslilie
- Diptam
Beeren und Pilze en masse
Im Spätsommer machen sich die Pilzsammler auf den Weg in den Mainhardter Wald oder den Haller Forst. In guten Pilzjahren ist der Korb gut gefüllt mit Maronen, Wiesenchampignons, Schirm-, Stein-, oder Butterpilzen. Doch nicht nur Pilze, sondern auch Brom-, Him-, und Blaubeeren gibt es in Hülle und Fülle in den Kreisen Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber.




