Nachbarregionen

Herbstlicher Schwäbisch-Fränkischer Wald

Der Schwäbisch-Fränkische Wald bei Mainhardt

Nicht nur im Hohenloher Land, sondern auch in den Nachbarregionen Mittel- und Tauberfranken, Schwäbische Ostalb, Heilbronner Land und Neckartal gibt es einiges zu sehen. So laden z. B. endlose Wälder, wildromantische Schluchten und liebliche Weinhänge im angrenzenden Rems-Murr-Kreis zu ausgiebigen Erkundungstouren ein.

Rekonstruktion eines römischen Wachturms bei Lorch

Limes (Rekonstruktion eines römischen Wachturms im Schwäbischen Wald)

Schwäbischer Wald

Um den Schwäbisch-Fränkischen Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Kein Märchen, sondern Wirklichkeit sind die Geschichten um die gefürchteten Räuber, die vor knapp 200 Jahren ihr Unwesen im Schwäbischen Wald trieben. Historisch reizvoll sind auch die vielen Fachwerkbauten wie Schloss Lautereck in Sulzbach (Murr) am Rande des Murrhardter Walds und an die Überreste bzw. Rekonstruktionen des römischen Grenzwalls "Limes".

Die Remstalmetropole Waiblingen liegt ebenfalls an der Württemberger Weinstraße

Fruchtbares Remstal

Zu jeder Jahreszeit beliebt sind die vielen Weinstuben im Remstal. Hier wird in den Besenwirtschaften gerne ein Viertele von den Weinbergen rund um Waiblingen und Weinstadt probiert. Ein Muss im Remstal ist ein Besuch des Weinörtchens Strümpfelbach. Hier stehen Deutschlands älteste Fachwerkhäuser. Aber auch ein Besuch der Yburg in Stetten lohnt sich.

Weinstadel an der Nürnberger Pegnitz

Die Frankenmetropole Nürnberg lockt mit einem mittelalterlichen Stadtbild

Mittelalterliches Franken

Im benachbarten Mittelfranken gibt es noch viele Städte mit einem sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern gibt. Die Frankenmetropole Nürnberg beispielsweise mit der wuchtig über der Stadt thronenden Kaiserburg zieht den Besucher magisch in den Bann. Aber auch kleinere Städtchen wie Schwabach, Dinkelsbühl, Ansbach und Rothenburg ob der Tauber locken den Tagestouristen mit hübschem Fachwerk und leckerer fränkischer Küche. Bei den kulinarischen Genüssen steht der Frankenwein aus dem traditionellen Bocksbeutel in der Gunst der Touristen ganz weit oben. Darüber hinaus gibt es im Fränkischen bundesweit die höchste Anzahl an Privatbrauereien. Biermekka Nr. 1 ist ganz klar das oberfränkische Bamberg.

Historischer Marktplatz in Weikersheim

Historischer Marktplatz in Weikersheim

Liebliches Taubertal

Mildes Klima, lieblicher Wein, romantisches Fachwerk, prunkvolle Renaissancebauten sowie sanfte Hügellandschaften. So in etwa liest sich eine Kurzbeschreibung des Taubertals, das touristisch auch gerne als Deutsche Toskana vermarktet wird. Eine mittlerweile überregional bekannt gewordene Veranstaltung im Taubertal stellt das große Musikfest in Weikersheim dar. Das im Rahmen des Hohenloher Kultursommers eingebettete Musikfest findet immer im Juli statt und endet traditionell mit einem Barockfeuerwerk im sehenswerten Schlosspark. Bei der jüngeren Generation sehr beliebt ist zudem das Freiluft-Musikfestival "Taubertal-Openair", das vor den Toren Rothenburgs stattfindet.

Das Neckartal bei Hessigheim

Das Neckartal auf der Höhe der Hessigheimer Felsengärten

Das fruchtbare Neckartal

Sehenswerte Fachwerkstädtchen wie die Schillerstadt Marbach, aber auch die traumhafte Felsen- und Weinbergslandschaft an der Besigheimer Neckarschleife prägen den Flussverlauf des Neckars zwischen Heilbronn, der Barockresidenz Ludwigsburg und der Schwabenmetropole Stuttgart. Eine Weinprobe im Heilbronner Weindorf, eine Besichtigung des Neuen Schlosses in Stuttgart oder ein Besuch des mittelalterlichen Weihnachtsmarkts in Bad Wimpfen sind weitere empfehlenswerte Highlights bei einem Abstecher ins Neckartal.

Rosenstein bei Heubach

Der Ostfelsen des Rosensteins bei Heubach

Naturparadies Schwäbische Ostalb

Von Schwäbisch Hall sind es nur 45 Autominuten bis zur ehemaligen Stauferstadt Schwäbisch Gmünd. Neben historischen Kulissen lockt die Schwäbische Ostalb außerdem mit imposanten Felslandschaften wie auf dem Rosenstein oder im Eselsburger Tal. Und im Heubacher Himmelreich oder auf dem "Kalten Feld" bei Waldstetten gibt es auch die für die Alb charakteristischen Wacholderheidelandschaften. Im Sommer kommen dort auch Botaniker voll auf ihre Kosten. Kalk-Aster, Fransen-Enzian, Golddistel und natürlich das botanische Wahrzeichen der Schwäbischen Alb – die Silberdistel – blühen hier noch regelmäßig. Zahlreiche Funde aus der Urzeit belegen, dass die vielen Höhlen auf der Ostalb wie die "Große Scheuer" auf dem Rosenstein dem Steinzeitmenschen als willkommene Jagdunterschlüpfe dienten.